26. November 2015

ZARTSCHMELZEND

 "Nichts ist mehr wert als ein guter Freund, außer ein guter Freund mit Schokolade." Charles Dickens

Wichtel dich glücklich, mit frauschoenert's Schoko-Adventskalender

Er ist wieder da. FRAUSCHÖNERT's handillustrierter Adventskalender. 24 Türchen hinter denen zartschmelzender Schokogenuss auf dich wartet.

FRAUSCHÖNERT's Schoko-Adventskalender
Jetzt für Kurzentschlossene und nur so lange der Vorrat reicht!
Erhältlich im Onlineshop
oder bei Frau Schönert.

>> http://www.aidagrafix.com/shop/

12. November 2015

DAS KALENDERBLATT

„Kreativität ist der Spaß, den man als Arbeit
verkaufen kann.“
Andy Warhol

Jeden Tag kreativ sein? Geht das überhaupt? Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, jeden neuen Arbeitstag mit einem Blick in den Kalender zu starten. Die dort vermerkten, bisweilen merkwürdigen, Aktionstage funktionieren bei mir immer, um über Neues nachzudenken und in die Gänge zu kommen. Nicht jeder Denkanstoß lohnt sich, weiterzuverfolgen. Heißt es im Kalenderblatt aber beispielsweise: "Heute ist Gefülltes-Ei-Tag.", dann auf jeden Fall. Findest du nicht auch...?

Gefülltes Ei

FRAUSCHÖNERT's Gefülltes Ei mit Lachs

Das brauchst du
4 Eier
1 TL Senf
2-3 TL Mayonaise
Salz, Pfeffer
Lachsschnitzel
TK-Kräuter 

Und so geht's
Eier kochen, schälen und halbieren. Die Eigelbe entfernen und in einer Schüssel mit Senf und Mayonaise cremig rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse mit zwei Teelöffeln auf den Eihälften verteilen. Einige Lachsschnitzel obenauf, mit Kräutern bestreuen, fertig.

Guten Appetit!

9. November 2015

KOLLEKTIVES WICHTELN III

"Wenn man träumt, soll man auf nichts verzichten."
Honoré de Balzac


Fünfzehn Grad Celsius über Null zeigt das Thermometer als ich an diesem Novembermorgen zu meiner Laufrunde starte. Sieben Wochen vor Weihnachten und ich frage mich schwitzend, wie ich so in Stimmung kommen soll? Deshalb staune ich nicht schlecht, als ich später höre, dass in den neun deutschlandweiten Weihnachts-Postfilialen bis heute so viele Briefe wie noch nie eingingen. Briefe mit Wünschen, Sehnsüchten und Träumen...

Träumst auch du von himmlischer Überraschung? Von Überraschung, die unverhofft und geheimnisvoll aus deinem Briefkasten purzelt? Ja? Dann mach mit bei frauschönert's geheimer Wichtelaktion am Nikolaustag, dem "Kollektiven Wichteln"!

frauschoenert's wichtel-postfiliale


Du hast Lust, ein kleines Wichtelpäckchen zu packen und selbst eines zu bekommen?
Dann sende Frau Schönert eine Nachricht mit deinem Namen und deiner Postadresse an:

FRAUSCHÖNERT's Wichtel-Postfiliale
hallo.frauschoenert@web.de
Kennwort: Kollektives Wichteln
Anmeldeschluss: 16. November 2015

Wichtiges zum Wichteln: Wähle mit Bedacht und gib nur Dinge weiter, über die du dich selber freuen würdest. Dabei möchte ich dich unbedingt ermutigen, etwas Selbstgemachtes zu wichteln. Denn das ist von unschätzbarem Wert und bereitet besonders viel Freude. Alle weiteren Infos folgen per Mail.

Ich freu mich auf deine Anmeldung
... und wenn du diese Aktion mit deinen Freunden teilst!

Wie 2014 kollektiv gewichtelt wurde, siehst du hier:
>> http://frauschoenert.blogspot.de/2014/12/das-wichtelgeschenk-im-briefkasten.html

5. November 2015

HALLO NOVEMBER

"Nichts ist ernst außer der Leidenschaft." Oscar Wilde

frauschoenert walks

Tag 5: Frau Schönert ist entzückt. Die Schüler der 10 b rezitieren derzeit ein Gedicht. Ein leidenschaftliches Gedicht. Ein Gedicht, das Goethe einst Friederike Brion schrieb, mit der er eine kurze, aber heftige Liebschaft hatte.

Und hier kommt es für dich:


Willkommen und Abschied
von J. W. von Goethe

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche,
Ein aufgetürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah kläglich aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch frisch und fröhlich war mein Mut:
In meinen Adern welches Feuer!
In meinem Herzen welche Glut!

Dich sah ich, und die milde Freude
Floss von dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Umgab das liebliche Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter!
Ich hofft' es, ich verdient' es nicht!

Doch ach, schon mit der Morgensonne
Verengt der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging, du standst und sahst zur Erden
Und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!

26. Oktober 2015

SCHUSTERJUNGE UND HURENKIND

"Der Schusterjunge muss unten im Keller arbeiten, das Hurenkind steht oben allein auf der Straße." Eselsbrücke für Schriftsetzer

Blindtext mit typographischen Hinweisen
Frau Schönert's Arbeitsalltag besteht aus dem Bearbeiten von Texten. Texte für bunte Magazine und Zeitschriften, die das Herz erfreuen, informieren oder neugierig machen. Ansprechend werden sie in Szene gesetzt, damit der Leser einen Aha-Effekt erlebt und im besten Fall sofort einkaufen geht...

Textbearbeitung, das hört sich wenig spektakulär an. "Total easy", denkst du jetzt. Ja, besonders easy seit der Computer erfunden wurde und die bleiernen Lettern im Setzkasten verstauben. Doch trotz modernster Schreibprogramme passieren aus Unwissenheit eine Menge Fauxpas, die den optimalen Lesegenuss stören. Wer das bildhafte Reglement der Handsetzer und Buchdrucker kennt, weiß Fehler zu vermeiden.

Hier eine kleine Auswahl der absoluten No-Gos im Schriftsatz:

Hurenkind
Als "Hurenkind" bezeichnet der professionelle Schriftsetzer die letzte Zeile eines Textabsatzes, die an den Anfang einer neuen Spalte - oder noch schlimmer - an den Anfang einer neuen Seite gesprungen ist. Das geht gar nicht!

Schusterjunge
"Schusterjunge" nennt der Schriftsetzer die erste Zeile eines neuen Textabsatzes, die einsam am Ende einer Spalte oder gar einer Seite steht. Niemals!

Zwiebelfisch
Der "Zwiebelfisch" stellt ein einzelnes Wort im Text dar, das versehentlich einen Buchstaben einer anderen Schriftart enthält. Pfui Teufel!

Für alle Buch-, Druck- und Schrift-Begeisterten, die wissenswerte Begriffe zum Handwerk erfahren möchten:

FRAUSCHÖNERT's Tipp zum Gratis-Download
Typographie-Lexikon von Eberhard Dilba
erklärt 900 Begriffe aus Typographie und Drucktechnik
>> https://eberhard-dilba.homepage.t-online.de/pdf-Dateien/Lexikon.pdf

Originelle Blindtexte wie den oben abgebildeten findest du u.a. hier:
>> http://www.newmediadesigner.de/

19. Oktober 2015

SÄCHSISCHBLAU

"Blau machen." deutsche Redewendung

Auch wenn mit dieser Redewendung offensichtlich der leere Stuhl an deinem Arbeitsplatz gemeint ist, so stammt sie dennoch aus Zeiten, in denen man Textilien ausschließlich mit pflanzlichen Farbstoffen "blau machte". Nämlich mit Indigo. Dieser Farbstoff wurde hierzulande aus dem einheimischen Fäberwaid und später aus der indischen Indigopflanze gewonnen.

Ob ich meine Blue Jeans genauso lieben würde, wenn für ihre Blaufärbung auch heute noch Urin nötig wäre, sehe ich skeptisch. Daher war die Entdeckung des "Sächsischblau" um 1743 schon eine kleine Revolution. Indigo und konzentrierte Schwefelsäure ergaben nun eine haltbare und lagerfähige Paste zum Färben. Und wer hat's erfunden? Siehe und staune: der Großenhainer Johann Christian Barth!

Wenn du genau wissen willst, wie "sächsischblau" machen funktioniert, lohnt sich ein Besuch in Coswig in der Blaudruckerei Folprecht. Sie ist eine der wenigen Druckerein, die diese alte Handwerkskunst pflegen.

Frau Schönert war da.

original sächsischer Blaudruck
Blau machen: original sächsische Handwerkskunst
Färberei
Sächsischblau wird's erst nach mehreren Tauchgängen in 2,50 Meter tiefen Färbeflotten.
geöffnete Tür zur Werkstatt im Fachwerkhaus
Am Eingang zur Blaudruckerei Folprecht wächst Indigo (im Bild rechts).
Holzmodel für den Handdruck
Handgeschnitztes Holzmodel mit einem Kantenmotiv
Reservedruck auf einer Stoffbahn
Vor dem Blaufärben wird mit dem Model Druckpapp aufgestempelt, der das Muster reserviert, damit es weiß bleibt.
Holzmodel für den Handdruck
Model mit einem Füllmuster aus Metallstiften
Holzmodel für den Handdruck
Holzmodel mit einem Einzelmotiv

FRAUSCHÖNERT's Ausflug-Tipp
Blaudruckerei Folprecht
Schauwerkstatt und Werkstattverkauf
Hohensteinstraße 82
01640 Coswig, Sachsen
www.blaudruckerei-folprecht.de

12. Oktober 2015

ANGST VORM WEISSEN BLATT

"Solvitur ambulando" lateinisches Sprichwort

Du sitzt vor einem weißen Blatt Papier und dir fällt nichts ein. Kennst du das?
Nichts ist schlimmer für einen kreativen Kopf, als eine kreative Blockade.
"Solvitur ambulando" - Es löst sich beim Gehen, besagt ein lateinisches Sprichwort. "Und los geht's!", sage ich mir jetzt und melde mich zurück aus einer dreimonatigen Bloggerpause.

Hallo Oktober!

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